• Valerie Witschard

Clubhouse - Alles, was du zur App wissen musst!

In aller Munde - die neue App Clubhouse! Hast du sie schon ausprobiert oder bisher nur von der Trend-App gelesen und gehört? Wir haben den Test gemacht und uns die neue App, gegründet von Paul Davison und Rohan Seth, einmal näher angesehen und geben euch einen Überblick über die meistgestellten Fragen rund um die App und alle notwendigen Informationen, die ihr zum neuen Format wissen müsst.


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Clubhouse - die 10 häufigsten Fragen zur App-Neuheit!


  1. Was ist Clubhouse? Das soziale Netzwerk aus dem Silicon Valley kommt in einem neuen, innovativen Format und vereint Live-Podcast, Telefonkonferenz und Workshop. Die Nutzer treffen sich in virtuellen Räumen, um sich zu bestimmten Themen auszutauschen. Die App basiert rein auf Audioinhalten. Die User können sich aktiv am Themenaustausch beteiligen oder die Inhalte nur als stiller Zuhörer konsumieren.

  2. Wie funktioniert die App? Im ersten Schritt lädt man die App (vorerst nur für iOS) auf sein Smartphone und registriert sich. Um die App dann auch nutzen zu können, muss man jedoch auf eine persönliche Einladung durch einen Nutzer warten, der bereits zum Netzwerk hinzugefügt wurde.

  3. Was macht man auf Clubhouse? Sobald man freigeschalten ist, kann man sein Profil vervollständigen und die App nutzen! Clubhouse ist ein soziales Netzwerk, das vom Teilen von Audio-Inhalten lebt. Die Nutzer können sich in sogenannten Räumen treffen und sich mitreden oder einfach zuhören. Man kann seine eigenen Räume bzw. Themengebiete eröffnen oder ganz einfach von einem zum anderen wechseln.

  4. Ist die App für das eigene Unternehmen interessant? Wie auch andere soziale Netzwerke eignet sich Clubhouse ideal, um seine organische Reichweite und Markenbekanntheit zu steigern. Man kann in den Audio-Räumen interessanten Themen lauschen oder durch virtuelles Handheben auch selbst zu Wort kommen und seine Meinung vertreten. Dadurch kann man sich ganz unkompliziert mit anderen CEOs, Influencern und Meinungsvertretern austauschen.

  5. Birgt die App Nachteile/Herausforderungen? Definitiv JA. Zuallererst möchten wir hier auf den fehlenden Datenschutz hinweisen. Im Moment ist noch nicht klar, in welche Richtung sich die Plattform entwickeln wird, daher ist es schwierig, sie bereits strategisch in sein Marketingkonzept einzuplanen. Durch die Voraussetzung einer Einladung strahlt die App im Moment Exklusivität und Prestige aus, doch früher oder später wird auch Clubhouse eine Massenplattform sein und an Glanz verlieren.

  6. Was muss ich über den Datenschutz auf der App wissen? Wenn du dich auf Clubhouse registrierst, hast du die Auswahl, ob du den Zugriff auf dein Adressbuch freigibst oder nicht. Da auf die Datenschutzregelungen und die Verwendung der gesammelten Daten nicht konkret eingegangen wird, warnen Datenschützer vor der App. Schliesslich befindet man sich in einer deutlichen Grauzone, wenn man die Kontaktdaten fremder Personen ohne deren Einwilligung freigibt. Clubhouse erhält dadurch auch das Recht, diese Daten zu Werbezwecken an Dritte weiterzugeben.

  7. Werden die Gespräche auf der App aufgezeichnet? Ja. Alle Gespräche werden aufgezeichnet, auch wenn es laut Clubhouse nur temporär ist. Auch wenn die Aufzeichnungen verschlüsselt gespeichert werden, ist nicht klar, was damit passiert und wann sie wieder gelöscht werden. Durch die Anmeldung auf Clubhouse willigt man dieser Speicherung automatisch ein. Der Hinweis erfolgt jedoch nur in den Nutzungsbedingungen, nicht im Anmeldeformular, das nach deutschem Recht zum Beispiel ein Problem darstellen könnte. Vor allem aus unternehmerischer Sicht sollte man sich daher gut mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen.

  8. Brauche ich bestimmtes Equipment, um Clubhouse nutzen zu können? Die App ist im Moment nur für iOS verfügbar. Android-Nutzer müssen sich noch etwas gedulden. Vor allem wenn man sich aktiv an den Diskussionen, Themenaustausch und Networking beteiligen möchte, muss auf die Soundqualität geachtet werden. Um deinen Zuhörern ein angenehmes Hörerlebnis bieten zu können, solltest du daher in ein gutes Mikrofon/Headset mit Noise Cancelling Funktion investieren (Unsere Empfehlung: Sennheiser MB Pro 2 Mobile Bluetooth®️) oder zumindest unbedingt darauf achten, Hintergrundgeräusche zu vermeiden.

  9. Auf was muss ich als Host eines virtuellen Raumes achten? Es ist sehr einfach und unkompliziert, einen virtuellen Raum zu eröffnen und den Austausch zu einem bestimmten Thema zu hosten. Um seinen virtuellen Audio-Auftritt jedoch professionell zu gestalten, sollte dies mit anständiger Planung einhergehen. - Du schaffst dir einen grossen Vorteil, wenn du nicht der alleinige Host bist, sondern dir noch mindestens einen Co-Moderator ins Boot holst. So gestaltet ihr von Anfang an, eine lockere Atmosphäre und könnt euch gegenseitig Fragen stellen und den Verlauf des Gesprächs besser steuern. - Kommuniziere während der Diskussionsrunde extern mit deinem Co-Moderator über WhatsApp, Messenger oder Co., um euch bei Unklarheiten schnell abzusprechen ohne dass die Zuhörer etwas davon mitbekommen. (ABER ACHTUNG: schalte alle Benachrichtigungen und Vibrationsgeräusche ab, um keine lästigen Hintergrundgeräusche aufzunehmen.)

  10. Ist die Nutzung von Clubhouse aus unternehmerischer Sicht empfehlenswert? Account anlegen JA, Marketingstrategie planen NOCH NICHT. Nutze die Plattform vorerst, um dich mit interessanten Persönlichkeiten auszutauschen und neuen Themen zu lauschen. Baue dein soziales Netzwerk langsam auf und behalte ein Auge darauf, ab wann du die Plattform tatsächlich für marketingtechnische Ziele einsetzen solltest und fix in deine Marketingstrategie integrieren solltest.


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Valerie Witschard ist Geschäftsführerin der Sprung Consulting GmbH. Die gebürtige Schweizerin hat bereits mit 19 Jahren ihre erste Unternehmung ins Leben gerufen. Seit mehr als 11 Jahren leitet sie die Tanzwerkstatt Fame mit insgesamt über 180 Stammkunden und 8 Angestellten. Als Geschäftsinhaberin von Sprung Consulting unterstützt die Wirtschaftsabsolventin andere Unternehmen in den Bereichen Human Ressources, Leadership und Controlling.

Valerie Witschard, Sprung Consulting GmbH










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